Taizé - Wort für den Tag
  • So, 22. Juli
    Jesus und seine Jünger fuhren mit dem Boot in eine einsame Gegend. Viele liefen zu Fuß aus allen Städten dorthin und kamen noch vor ihnen an. Als Jesus ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. (Mk 6,30-44)

Über Taizé

Alles begann 1940, als der damals 25-jährige Frère Roger aus der Schweiz nach Frankreich in das Land seiner Mutter zog. Während einer langen Krankheit reifte in ihm der Entschluß, eine Gemeinschaft ins Leben zu rufen, in der täglich Einfachheit und Güte des Herzens gelebt werden. Beim Ausbruch des 2. Weltkriegs war ihm klar, daß er (wie seine Großmutter im 1. Weltkrieg) Menschen zu Hilfe kommen mußte, die Schweres durchzumachen haben. Er ließ sich nahe der Demarkationslinie im kleinen Dorf Taizé nieder, ein guter Ort, um Menschen aufzunehmen, die auf der Flucht waren. Heute zählt die Gemeinschaft ca. 100 Brüder aus verschiedenen christlichen Kirchen aus über 25 Ländern. Sie bilden ein konkretes Zeichen der Versöhnung unter gespaltenen Christen und getrennten Völkern. Seit Ende der 50er Jahre finden dort internationale Jugendtreffen statt. Oft sind Tausende aus aller Welt auf dem Hügel.

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