Taizé - Wort für den Tag
  • Fr, 30. September
    Christus litt, drohte aber nicht, sondern überließ seine Sache dem gerechten Richter. Er hat unsere Sünden mit seinem Leib auf das Holz des Kreuzes getragen, damit wir tot seien für die Sünden und für die Gerechtigkeit leben. (1 Petr 2,19-25)

Über Taizé

Alles begann 1940, als der damals 25-jährige Frère Roger aus der Schweiz nach Frankreich in das Land seiner Mutter zog. Während einer langen Krankheit reifte in ihm der Entschluß, eine Gemeinschaft ins Leben zu rufen, in der täglich Einfachheit und Güte des Herzens gelebt werden. Beim Ausbruch des 2. Weltkriegs war ihm klar, daß er (wie seine Großmutter im 1. Weltkrieg) Menschen zu Hilfe kommen mußte, die Schweres durchzumachen haben. Er ließ sich nahe der Demarkationslinie im kleinen Dorf Taizé nieder, ein guter Ort, um Menschen aufzunehmen, die auf der Flucht waren. Heute zählt die Gemeinschaft ca. 100 Brüder aus verschiedenen christlichen Kirchen aus über 25 Ländern. Sie bilden ein konkretes Zeichen der Versöhnung unter gespaltenen Christen und getrennten Völkern. Seit Ende der 50er Jahre finden dort internationale Jugendtreffen statt. Oft sind Tausende aus aller Welt auf dem Hügel.