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Aktuelles

20. September 2017

  • Nach dem Sommer gehen die internationalen Jugendtreffen weiter
  • Die Geschwisterlichkeit stärken, um Wege zum Frieden zu bahnen
  • Ein Wochenendtreffen in Finnland
  • Besuch von zwei Brüdern der Communauté in Tansania
  • Das Projekt der Kleinen Provisorischen Gemeinschaften von Jugendlichen erweitert sich
  • Täglich auf der Internetseite von Taizé veröffentlichte Texte
  • Kalender
  • Gebet

Nach dem Sommer gehen die internationalen Jugendtreffen weiter

Auch dieses Jahr fanden im Juli und August die größten internationalen Wochentreffen des Jahres statt. Besondere Ereignisse waren unter anderem eine Woche, die Jugendlichen zwischen 18 und 35 Jahren vorbehalten war (siehe unten), ein besonderes Programm im Juli zum Thema „Integration“ sowie eine Woche „Olinda solidarisch“ mit Familien aus dem Donbass in der Ukraine und andere Initiativen.

Darüber hinaus waren auch viele Kirchenverantwortliche der verschiedenen Konfessionen nach Taizé gekommen: unter ihnen Kardinal Baldisseri, verantwortlich für die Vorbereitung der Bischofssynode im Jahr 2018 zum Thema der Jugend, Kardinal Coccopalmerio sowie Msgr. Polak, der Primas von Polen; der anglikanische Erzbischof von York, John Sentamu, der mit einer Gruppe junger Leute aus seiner Diözese angereist war; Bischof Ryś, ernannter Erzbischof von Łódź; mehrere katholische und anglikanische Bischöfe aus Italien, Frankreich, England, Puerto Rico; Erzbischof Job aus Chambésy, der die orthodoxe Liturgie zum Fest der Verklärung Christi feierte. Darüber hinaus kamen mehrere orthodoxe Priester aus Weißrussland, Rumänien und der Ukraine; Bischof Gevargheese von der Syrischen Malankara Mar-Thoma-Kirche aus Indien; der mennonitische Pfarrer Larry Miller, Generalsekretär des Globalen Christlichen Forums; Pfarrer Richard aus dem Benin, der für mehrere Wochen in Taizé war, und zahlreiche Pfarrer aus Lettland, Estland, Schweden, Deutschland und Frankreich.

Die wöchentlichen Jugendtreffen gehen weiter. Viele junge Leute aus Deutschland und Frankreich bereiten sich darauf vor, im Oktober nach Taizé zu kommen. Alle wichtigen Informationen sind online auf den Internetseiten von Taizé zugänglich.

Die Geschwisterlichkeit stärken, um Wege zum Frieden zu bahnen

Vom 20. bis 27. August fand in Taizé das dritte besondere Wochentreffen für 18-35-Jährige statt. Über 2.000 Teilnehmer aus ganz Europa und darüber hinaus, darunter 200 Freiwillige von allen Kontinenten, waren dazu zusammengekommen. Vormittags und nachmittags fanden Thementreffen mit zahlreichen Referenten aus verschiedenen Ländern und vielen verschiedenen Lebensbereichen statt: Verantwortliche von NGOs, Fachleute aus dem universitären Bereich, Regierungsbeamte und politische Vertreter, Menschen, die im interreligiösen Dialog engagiert sind, sowie Künstler.

Wie Frère Alois an einem Donnerstagabend sagte: „In dieser Woche haben wir viel über unsere Verantwortung als Christen in der Gesellschaft gesprochen. Gleichzeitig gehen wir im gemeinsamen Gebet und der Betrachtung der Schrift zu den Quellen des Glaubens. Unsere Verantwortung und unsere Suche nach Gott sind untrennbar miteinander verbunden.“

Ein Wochenendtreffen in Finnland

Ende August fand in der finnischen Stadt Hamina, nahe der Grenze zu Russland, ein Wochenendtreffen mit einem Bruder aus Taizé statt. Dieses Treffen war Teil der Feierlichkeiten zum 100. Jahrestag der Unabhängigkeit Finnlands. Die Einladung kam von der Stadt Hamina, zusammen mit der lutherischen, orthodoxen und katholischen Kirche sowie verschiedenen Freikirchen.

Besuch von zwei Brüdern der Communauté in Tansania

Anfang Juli besuchten zwei Brüder, die in Nairobi leben, die Städte Mwanza und Dar es Salaam in Tansania, um vor allem junge Menschen zu besuchen, die in den letzten Jahren in Taizé waren oder an den von den Brüdern in Kenia organisierten internationalen Jugendtreffen teilgenommen haben. Es gab gemeinsame Gebete in verschiedenen Kirchengemeinden, Treffen mit katholischen und evangelischen Bischöfen sowie Jugendseelsorgern, um über die Frage der Begleitung und Ausbildung von Jugendlichen nachzudenken.

Kleine Provisorische Gemeinschaften: Das Projekt zieht immer weitere Kreise

In diesem Jahr lebten erstmals auch Kleine Provisorische Gemeinschaften von Jugendlichen in außereuropäischen Ländern. So waren drei Jugendliche einen Monat lang in Bouet, Oberägypten, wo sie Karmeliterschwestern aufgenommen haben. In der algerischen Stadt Oran bildeten drei junge Frauen ebenfalls eine Kleine Provisorische Gemeinschaft, die vor allem mit christlichen und muslimischen Studenten aus verschiedenen Ländern Afrikas Kontakt hatte. Schließlich nahm die „Gemeinschaft“ in Saida, im Libanon, drei Jugendliche auf, die vor allem bei der Arbeit mit Kindern aus dem Libanon, Syrien und Palästina mithalfen.

Täglich auf der Internetseite von Taizé veröffentlichte Texte

Jeden Tag stehen täglich drei verschiedene Texte online zur Verfügung:

Kalender

  • Rumänien: Vom 13. September bis zum 9. Oktober leben Marion (Frankreich), Elli, Karin und Elisabeth (Deutschland) in einer Kleinen Provisorischen Gemeinschaft in Rumänien. Die örtliche Franziskanergemeinschaft wird sie aufnehmen; sie helfen auch bei der Arbeit mit der örtlichen Roma-Bevölkerung mit.
  • Weißrussland: Vom 4. bis 11. Oktober werden zwei Brüder der Communauté Jugendliche besuchen, die in diesem Sommer in Taizé waren und sich darauf vorbereiten, am Europäischen Jugendtreffen in Basel teilzunehmen.
  • Niederlande: Vom 12. bis 23. November werden zwei Brüder im ganzen Land Gebete und Treffen gestalten.

Gebet

Jesus, immer wieder kommst du auf uns zu, dort, wo wir uns gerade befinden. Und du schenkst uns die Kraft, anderen die Liebe weiterzugeben, die du in unsere Herzen gießt.


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